Allgemein, Australien, Reisen

Ein Wochenende in Sydney

Obwohl Sydney nicht die Hauptstadt von Australien ist, ist sie definitiv die bekannteste. Das Bild des Opernhauses und der Harbour Bridge sind meistens das, was jeder mit Australien verbindet (neben roter Wüste im Outback). Natürlich stand daher auch für mich von Anfang an fest, dass ich dieser ikonischen Stadt so bald wie möglich einen Besuch abstatten muss. Das lange Labour Day Wochenende kam dafür wie gerufen…
DSC00499Am Freitagabend sind wir in unserem AirBnB im Stadtteil Bondi Junction angekommen und wurden sehr herzlich von der Hausbesitzerin empfangen. Anschließend ging es dann auf ihre Empfehlung hin zum Bondi Beach um den ersten Abend ausklingen zu lassen.
Den ersten Tag in Sydney haben wir mit einem leckeren Frühstück im NU Healthy Café gestartet. Die Pancakes waren ein Gedicht! Wir sind an dem Wochenende tatsächlich jeden Tag frühstücken gegangen und es war jedes Mal ein Highlight. Sydney hat wirklich viele tolle Cafés und es lohnt sich definitiv das leider nicht ganz günstige Frühstücksangebot zu genießen.
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Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg zum Hafen („The Rocks“) gemacht, was mit dem Bus von Bondi Junction aus etwa 40 Minuten gedauert hat. Ein großer Tipp für Sydney ist definitiv so oft es geht mit dem Bus zu fahren, da man so wirklich eine menge Geld sparen kann. Wir hatten uns zu Beginn am Flughafen eine Opal Card für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft und diese mit 35$ aufgeladen, womit wir das ganze Wochenende ausgekommen sind. Unsere AirBnb Gastgeberin hatte uns vor der Anreise empfohlen am Flughafen den Bus statt den Zug zu nehmen, da dieser nur 4$ statt 20$ kostet. Auch in der Innenstadt fahren Züge und natürlich geht es damit ein wenig schneller, allerdings ist der Preisunterschied wirklich enorm. Uns persönlich haben die Fahrtzeiten nie gestört.
Am Hafen angekommen haben wir dann zum ersten Mal einen Blick auf das berühmte Opernhaus werfen können. Es beeindruckt mich immer wieder sehr, wenn ich plötzlich an den Orten stehe, die ich vorher nur auf Fotos gesehen habe.
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Den restlichen Samstag haben wir dann damit verbracht, durch die Stadt und am Hafen entlang zu laufen und uns alles anzusehen. Am Darling Harbour haben wir dann eine kurze Pause in einer Bowling Bar namens Strike eingelegt, da wir von einem Schild mit der Aufschrift „4$ Sparking all day everyday“ angelockt wurden.
Wir hatten das Wetter tatsächlich ziemlich unterschätzt und waren definitiv zu warm angezogen. Es ist wirklich verrückt wie unterschiedlich sich die Temperaturen in den verschiedenen Teilen von Australien anfühlen. 23° in Sydney sind gefühlt definitiv wärmer als 23° in Melbourne und wenn die Wettervorhersage sagt, dass es bewölkt ist, kann es trotzdem sein, dass es den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein gibt.
Gegen Nachmittag waren wir dann so erschöpft von der Hitze und dem ganzen Herumlaufen, dass wir beschlossen erst einmal zurück zur Unterkunft zu fahren und dann später zum Sonnenuntergang zurück in die Stadt zu fahren.
Nach einer verdienten Pause in unserem Zimmer sind wir dann erneut Richtung Harbour Bridge aufgebrochen, um von dort den Sonnenuntergang über dem Opera House anzusehen. Es dauerte ein wenig bis wir den Weg gefunden hatten, der auf die Brücke führt, daher waren wir fast ein bisschen spät dran. Der Ausblick war dennoch wirklich atemberaubend.
Es ist auch möglich eine „Bridge Climbing Tour“ zu buchen, bei der man bis ganz oben auf die Brücke klettern kann. Meiner Meinung nach ist das aber gar nicht nötig, da man auch vom unteren Teil der Brücke einen tollen Ausblick auf das Opernhaus hat.
IMG_20171117_100731DSC00452Unser anschließender Plan war es Sushi zu kaufen und den Abend am Opernhaus ausklingen zu lassen. Leider war das nicht so einfach wie gedacht. Wir sind Ewigkeiten herumgelaufen, aber alle Sushi Läden hatten bereits geschlossen. Das Problem in Australien ist, dass viele Shoppingcenter, Supermärkte, Cafés und kleinere Restaurants bereits sehr früh schließen. Da uns die Restaurants rund ums Opernhaus ein wenig zu gehoben waren, haben wir am Ende nur ein Glas Wein am Opernhaus getrunken und sind dann zurück zum AirBnb gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir uns dann einfach eine Pizza bei Dominos geholt und diese in unserem Zimmer gegessen.
DSC00474Am Sonntag war es wieder sehr sonnig und warm, daher sind wir zum Bondi Beach gefahren, um dort im Preach Café zu frühstücken und dann ein Stück vom Bondi to Coogee Walk zu laufen. Wir sind leider nicht die ganze Strecke gelaufen, der Walk ist aber definitiv zu empfehlen! Auf der Strecke liegt auch der bekannte Pool „Bondi Icebergs“, den sicher jeder schon mal auf Fotos gesehen hat.
Anschließend sind wir mit dem Bus zu den Dover Heights gefahren, da man von dort aus einen sehr guten Blick über die Skyline von Sydney hat. Nach einem kurzen Fotostop sind wir in den Bus zur Watsons Bay gestiegen, denn von dort aus wollten wir mit der Fähre nach Manly Beach fahren. Den Plan haben wir aber wieder verworfen, denn auf dem Steg warteten die Menschen in einer endlos langen Schlange. Stattdessen haben wir uns ein Eis geholt und sind anschließend wieder zurück zum Hafen gefahren, um uns dort den The Rocks Market anzuschauen. Wir haben zwar nichts gekauft, aber der Markt ist auf jeden Fall einen Besuch wert (allerdings lohnt es sich etwas früher hinzugehen, denn wir waren durch die spontane Planänderung etwas spät dran).
IMG_0817PUBW9280ACAK5129DSC00489DSC00493DSC00498DSC00501Den Sonntagabend haben wir dann entspannt in der Unterkunft mit Sushi, Wein und unserer australischen Lieblingsshow verbracht, da wir absolut kaputt vom ganzen herumlaufen waren (wir sind jeden Tag über 20.000 Schritte gelaufen).
Am Montag mussten wir dann bereits um 10 Uhr auschecken, daher haben wir all unsere Sachen zusammen gepackt, sind ein letztes Mal frühstücken gegangen und dann noch einmal zum Darling Harbour gefahren. Wir haben an dem Tag nicht mehr all zu viel unternommen, da wir die für uns wichtigsten Dinge bereits gesehen hatten und es doch ein wenig nervig war, unser Gepäck herumzuschleppen. Unser letzter Stop war die Bourke Street Bakery (der Carrot Cake ist sehr zu empfehlen!), bevor es zum Flughafen ging.

Es war wirklich ein tolles Wochenende und Sydney ist eine Stadt die man definitiv mal gesehen haben sollte. Allerdings muss ich sagen, dass mir Melbourne wesentlich besser gefällt, da die Stadt einfach mehr Charme hat. Sydney ist nun Mal wirklich ein Touristenort und besonders die bekannten Sehenswürdigkeiten sind sehr überlaufen. Meiner Meinung nach ist ein Wochenende definitiv genug Zeit um alle sehenswerten Dinge von der Bucketlist abzuhaken.

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